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Grunewald
Ortsteil von Berlin

Charlottenburg-Nord.html Westend.html Charlottenburg.html Halensee.html Grunewald.html Schmargendorf.html Wilmersdorf.htmlGrunewald auf der Karte von Charlottenburg-Wilmersdorf
Über dieses Bild
Koordinaten 52° 29′ 0″ N, 13° 16′ 0″ O52.48333333333313.2666666666677Koordinaten: 52° 29′ 0″ N, 13° 16′ 0″ O
Einwohner 10.014 (30. Juni 2008)
Postleitzahl 14193
Ortsteilnummer 0404
Verwaltungsbezirk Charlottenburg-Wilmersdorf
Quelle: Amt für Statistik Berlin-Brandenburg

Grunewald ist ein Ortsteil im Westen des Berliner Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf und wurde nach dem gleichnamigen Forst Grunewald benannt.

Inhaltsverzeichnis

Bearbeiten Geschichte

In den 1880er-Jahren verkaufte der Preußische Staat nach persönlicher Intervention von Reichskanzler Otto von Bismarck 234 Hektar des Forstes Grunewald an ein Bankenkonsortium, das sich zum Ziel gesetzt hatte, nach dem Muster der überaus erfolgreichen Villenkolonien Alsen und Lichterfelde ein noch aufwändiger angelegtes Wohnviertel zu errichten. Es entstand die spätere „Millionärskolonie Grunewald“. In diesem Zusammenhang wurde auch der Kurfürstendamm ausgebaut und so entstand seit 1889 an seinem westlichen Ende ein neues nobles Wohnviertel, die Villenkolonie Grunewald.

Aufgrund baulicher Vorgaben waren große Grundstücke erforderlich, die nur zu einem geringen Teil bebaut sein durften. So entwickelte sich Grunewald zu einer der wohlhabendsten Wohngegenden Berlins, obwohl die Villen stilistisch sehr heterogen sind. Im gleichen Zeitraum wurden die zur Glazialen Rinne der Grunewaldseenkette gehörenden Seen Hubertussee (vorher Torffenn), Herthasee (Rundes Fenn), Koenigssee (Langes Fenn) und Dianasee (Diebsloch) ausgehoben und über artesische Brunnen mit Wasser gefüllt. Man erreichte damit gleichzeitig zwei Dinge: Zum einen beseitigte man damit Moorgebiete (Fenns), die man als Infektionsherde fürchtete, zum anderen legte man gleichzeitig Attraktionen für die potenziellen Bewohner an, da sich die Villen um die Seen gruppierten und die Seeufer und Hangbereiche frei von jeder Bebauung blieben und zu privaten Garten- und Parkanlagen wurden. Erwartungsgemäß zog es in großer Zahl Unternehmer, Bankiers, Professoren und Künstler in das Gebiet.

Bei der Eingemeindung nach Groß-Berlin 1920 wurden 6449 Einwohner in Berlin-Grunewald Landgemeinde und 507 Einwohner in Berlin-Grunewald Forstgutsbezirk gezählt.

Durch Bomben im Zweiten Weltkrieg gerissene Lücken wurden teilweise mit Nachkriegsvillen oder größeren Einfamilienhäusern gefüllt, teilweise aber auch mit profaner Mietarchitektur. Berlin-Grunewald ist bis heute das teuerste Viertel des Berliner Villenbogens, der sich im Südwesten der Stadt von Lichterfelde-West im Süden, über Dahlem und Grunewald bis nach Westend erstreckt.

Über den Bahnhof Grunewald besteht ein direkter Anschluss zur S-Bahn-Linie S7; von dort geht es stadteinwärts ins alte, beschauliche Villenviertel oder stadtauswärts direkt in den Wald.

Von diesem Bahnhof aus erfolgte während des Zweiten Weltkriegs seit Oktober 1941 die Deportation der Berliner Juden vorwiegend in östlich gelegene Konzentrations- und Vernichtungslager. Hieran erinnert seit 1998 das „Mahnmal Gleis 17“.

Bearbeiten Gebäude und Denkmäler

Bearbeiten Öffentliche Einrichtungen

Bearbeiten Kirchen und Glaubensgemeinschaften

Bearbeiten Schulen

Bearbeiten Diplomatische Vertretungen

Bearbeiten Botschaften

In Grunewald befinden sich die Botschaften der Länder

Bearbeiten Residenzen

Bearbeiten Bewohner

Die Grunewalder leben sprachlich korrekt in (nicht im) Grunewald. Dieser Ortsteil hat bzw. hatte viele berühmte Bewohner aus Politik, Wissenschaft, Kultur und Wirtschaft:

Gedenktafel für Max Reinhardt am Haus Fontanestraße 8
Gedenktafel für Hermann Sudermann und Rolf Lauckner am Haus Bettinastraße 3
Gedenktafel für Hans Ullstein am Haus Bettinastraße 4

Bearbeiten Literatur

Bearbeiten Weblinks

Commons Commons: Berlin-Grunewald – Bilder, Videos und Audiodateien

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